Das ehemalige Arbeiterwohnhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erinnert als letztes Baudenkmal an das Rentrischer Hammerwerk. Unterhalb des Hauses befand sich der Hüttenweiher, an dessen Ende das Hammergebäude stand.

Im Jahre 1759 erwarb Katharina Loth, bis dahin Pächterin des St. Ingberter Eisenwerks, die Rentrischer Sägemühle und ließ diese zu einem Hammerwerk umbauen. Der Rentrischer Hammer lag in unmittelbarer Nachbarschaft des St. Ingberter Werks, aber jenseits der Grenze auf dem Gebiet des Fürstentums Nassau-Saarbrücken. Die Familie Krämer gelangte 1800 zunächst durch Pacht und sechs Jahre später durch Kauf in den Besitz des Hammerwerks, das vorwiegend Achsen für Fuhrwerke herstellte. Vor dem ersten Weltkrieg wurde der Rentrischer Hammer aufgegeben und die Achsenherstellung in das untere Werk nach St. Ingbert verlegt.
30 Arbeiterwohnhaus des Rentrischer Hammers